Wussten Sie schon, dass.....?

  • bis zu 2 Präventionskurse von ihrer Krankenkasse jährlich bezuschusst werden

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Wirbelsäulengymnastik

Die Krankheit Nummer eins in den westlichen Industrienationen sind Rücken- und Bandscheibenprobleme. Die Schmerzen, die vom Rücken ausgehen, können unerträglich werden und Menschen tatsächlich arbeitsunfähig machen. Häufig beginnen Rückenprobleme mit schweren Verspannungen im Bereich der Halswirbelsäule. Automatisch nimmt der Mensch eine Schonhaltung ein – ein unbewusster Vorgang. Dadurch verschieben sich Rückenwirbel, es entstehen weitere Verspannungen. Kommen schwere, körperliche Anstrengungen hinzu, die den Rücken belasten, können Wirbel sich umso mehr verschieben. Der erste Gang führt zum Arzt – und meist werden Schmerzmittel verschrieben oder sogar gespritzt.  

Wer Rückenprobleme hat sollte allerdings wissen, dass eine Schmerzspritze beim Arzt oder entsprechende, schmerzlindernde Medikamente keine Lösung darstellen. Der Schmerz wird durch die Schmerzmittel zwar ausgeschaltet, der Patient fühlt sich definitiv besser. Im Endeffekt aber wird nichts gegen die Ursache unternommen. Um eine Krankheit zu heilen, muss man allerdings die Ursache finden und systematisch dagegen vorgehen. Viele Ärzte verschreiben auch Fangopackungen und Massagen. Größtenteils müssen diese vom Patienten selbst getragen werden, aber das sollten Patienten mit Rückenbeschwerden auf sich nehmen. Auch durch Massagen und Fangopackungen werden die Ursachen nicht beseitigt, aber: die Muskelverspannungen werden gelöst. Massagen machen allerdings nur Sinn, wenn mehrere Behandlungen aufeinander folgen. Mit einer einzigen Massage ist kaum jemandem dauerhaft geholfen. An diesem Punkt setzt auch die Wirbelsäulengymnastik an.

Was umfasst die Wirbelsäulengymnastik?

Die Wirbelsäulengymnastik besteht aus Übungen, welche die Wirbelsäule dehnen und die einzelnen Wirbel entlasten. Sie kann umso besser wirken, wenn vorher – oder auch im Laufe der Wirbelsäulengymnastik – Massagen angewendet werden. Wenn Muskelverspannungen gelockert wurden, haben die Wirbel eine viel bessere Chance, sich wieder an ihre ursprünglich vorgesehene Stelle zu schieben. Wirbelsäulengymnastik wird beim speziell ausgebildeten Physiotherapeuten angeboten. In vielen Fällen kann dafür sogar ein Rezept vom Arzt ausgestellt werden. Allerdings übernimmt die Krankenkasse nur eine vorgeschriebene Anzahl von Behandlungen beim Physiotherapeuten.

Wirbesäulengymnastik mit Kassenzuschuss

Aus diesem Grund nehmen viele Menschen mit Rückenproblemen das Angebot an, das viele Fitnesscenter zu bieten haben: Wirbelsäulengymnastik durch einen speziell dafür ausgebildeten Trainer im Rahmen von Präventionskursen, die oftmals von den Krankenkassen bezuschusst werden.

Personen, die dauerhaft Probleme mit dem Rücken haben, sei es durch extrem schwere Arbeit oder durch eine berufliche Tätigkeit, die mit viel Sitzen verbunden ist, sollten Wirbelsäulengymnastik regelmäßig betreiben. Durch die Wirbelsäulengymnastik reguliert sich nicht nur die Stellung der Rückenwirbel, sondern bei dauerhafter Wirbelsäulengymnastik wird die Muskulatur gestärkt und das ist die beste Voraussetzung um dauerhaft Probleme mit den Wirbeln effektiv zu vermeiden. 

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Präventionskurse mit Kassenzuschuss

Prävention ist seit einigen Jahren ein Schlüsselwort in der Gesundheitsbranche. Viele Krankenkassen unterstützen ihre Versicherten bei Maßnahmen, die der langfristigen Gesundheit der Versicherten dienen. Durch spezielle Präventionsangebote können Krankenkassen oftmals hohe Ausgaben in der Zukunft vermeiden. Im Fokus stehen aktuell Präventionsmassnahmen in den Bereichen "Ernährung" (z.B. Ernährungsberatung), "Bewegung" (z.B. Yoga), "Entspannung" (z.B. Pilates)  und "Entwöhnung" (z.B. Raucherentwöhnung). Krankenkassen beteiligen sich in der Regel mit bis zu 75 Euro an dem Besuch von Präventionskursen - gesetzlich geregelt ist, dass Versicherte bis zu 2 Präventionskurse pro Jahr besuchen können.