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Prävention

Als Prävention (vom lateinischen praevenire „zuvorkommen, verhüten") bezeichnet man vorbeugende Maßnahmen, um ein unerwünschtes Ereignis oder eine unerwünschte Entwicklung zu vermeiden. Ganz allgemein kann der Begriff mit "vorausschauender Problemvermeidung" übersetzt werden.

In unserem Fall geht es um die Vermeidung von Krankheiten oder chronischen Erkrankungen in der Zukunft. Als primäre Prävention (Primärprävention) bezeichnet man die Gesamtheit aller Maßnahmen, die den Erhalt der Gesundheit zum Ziel haben. Sie setzt ein, bevor eine Schädigung oder eine Krankheit eintritt und sucht nach den Ursachen und Risikofaktoren, die dazu führen können, dass mögliche Krankheiten in der Zukunft aufwendiger behandelt werden müssen. Präventionsmaßnahmen unterliegen der gesetzlichen Grundlage nach §20 abs.1 SGB V:(1). Leistungen zur Primärprävention sollen den allgemeinen Gesundheitszustand verbessern und insbesondere einen Beitrag zur Verminderung sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen erbringen. Die Spitzenverbände der Krankenkassen haben gemeinsam und einheitlich unter Einbeziehung unabhängigen Sachverstandes prioritäre Handlungsfelder und Kriterien für Leistungen insbesondere hinsichtlich Bedarf, Zielgruppen, Zugangswegen,Inhalten und Methodik beschlossen.

4 Handlungsfelder der Prävention:

1. Bewegung
Diese Präventionsprogramme beziehen sich auf die Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität und der Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme.
 

2. Ernährung
Bei diesen Präventionsprogrammen geht es um die Vermeidung von Mangel- und Fehlernährung und die Vermeidung und Reduktion von Übergewicht.
 

3. Stressbewältigung / Entspannung
Diese Präventionskurse richten sich an die Förderung individueller Kompetenzen der Belastungsverarbeitung zur Vermeidung stressbedingter Gesundheitsrisiken.
 

4. Suchtmittelkonsum
Diese Präventionsprogramme unterstützen den Suchtpatienten bei der Förderung des Nichtrauchens und dem gesundheitsgerechten Umgang mit Alkohol/Reduzierung des Alkoholkonsums.

Präventionsziele:

Die gesetzlichen Krankenkassen sind ein bedeutender Träger der Prävention in Deutschland. In den letzten Jahren hat sich die Präventionspraxis quantitativ und qualitativ deutlich weiterentwickelt. Unter anderem haben die Spitzenverbände beschlossen, Ziele für Gesundheitsförderung und Prävention zu entwickeln.

Die 5 Präventionsziele:

1. Reduktion von Krankheiten des Kreislaufsystems
2. Aufklärungs- und Beratungsangebote der Krankenkassen zur Förderung von Bewegung, gesunder Ernährung und Rauchverzicht
3. Reduktion von Psychischen- und Verhaltensstörungen
4. Altersbedingten Krankheiten aktiv vorbeugen
5. Versicherten der Krankenkassen einen bewussten und damit auch nachhaltig gesünderen Lebensstil zu vermitteln bevor es zu negativen gesundheitlichen Entwicklungen kommt

 

Ihr Kontakt zu uns

GesundheitsBonus AG
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Fax: 08151/4449729

Präventionskurse mit Kassenzuschuss

Prävention ist seit einigen Jahren ein Schlüsselwort in der Gesundheitsbranche. Viele Krankenkassen unterstützen ihre Versicherten bei Maßnahmen, die der langfristigen Gesundheit der Versicherten dienen. Durch spezielle Präventionsangebote können Krankenkassen oftmals hohe Ausgaben in der Zukunft vermeiden. Im Fokus stehen aktuell Präventionsmassnahmen in den Bereichen "Ernährung" (z.B. Ernährungsberatung), "Bewegung" (z.B. Yoga), "Entspannung" (z.B. Pilates)  und "Entwöhnung" (z.B. Raucherentwöhnung). Krankenkassen beteiligen sich in der Regel mit bis zu 75 Euro an dem Besuch von Präventionskursen - gesetzlich geregelt ist, dass Versicherte bis zu 2 Präventionskurse pro Jahr besuchen können.