Wussten Sie schon, dass.....?

  • bis zu 2 Präventionskurse von ihrer Krankenkasse jährlich bezuschusst werden

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Pilates

Unter Pilates, auch Pilates-Methode genannt, versteht man ein systematisches Ganzkörpertraining zur Kräftigung der Muskulatur. Pilates wird häufig in Fitnesscentern als Kurs (bzw. Präventionskurs) angeboten. Es handelt sich hierbei um ein Training für den gesamten Körper, das die Muskulatur stärkt. Es wendet sich hauptsächlich an Frauen, denn in erster Linie dient Pilates zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur und der Bauch- und der Rückenmuskulatur. Pilates wird an extra hierfür entwickelten Geräten betrieben – die Muskeln werden mit Hilfe der geistigen Konzentration gesteuert. Durch das Pilates Training werden vor allem die Muskeln beansprucht, die für die Körperhaltung zuständig sind. Vor dem Pilates Training wird Stretching betrieben, um die Muskulatur zu lockern. Pilates beinhaltet allerdings auch Krafttraining und Atemtraining – die Atmung muss bei Pilates bewusst stattfinden, sie unterstützt die Übungen.  

Pilates findet, wie es bei fernöstlichen Übungen häufig der Fall ist, unter strengen Prinzipien statt: Kontrolle und Konzentration, Bewegung und Koordination, gefolgt von Entspannung. Die Muskulatur wird aufgebaut und gestärkt. Die Kondition und der Gleichgewichtssinn werden trainiert. Die Körperhaltung verbessert sich, der Kreislauf wird intensiv angeregt. Bewegungen erfolgen langsam und immer unter Einbezug der Atmung. Pilates wird inzwischen vielen Patienten mit Rückenproblemen, mit schwacher Muskulatur und Koordinationsschwierigkeiten von Ärzten empfohlen. Einige Rehabilitationskliniken beschäftigen inzwischen sogar Pilates-Trainer. In vielen Fällen kann Pilates zur Rehabilitation nach einer Krankheit oder einem Unfall sinnvoll sein.  

Beim Pilates besteht keine Unfallgefahr und keine Gefahr, sich zu verletzen – vorausgesetzt, man hat sich den Regeln entsprechend aufgewärmt und das Stretching ist erfolgt. Allerdings sollten Anfänger Pilates keinesfalls nach Trainings-DVDs und ohne persönliche Anleitung betreiben. Fortgeschrittene, die das Trainingsprogramm und die Regeln verinnerlicht haben, können selbstverständlich auch zu Hause im Alleingang trainieren. Pilates umfasst etwa 500 verschiedene Übungen, die sich mit Dehnung und Kräftigung der Muskulatur befassen, aber auch mit Atemübungen.

Der Ursprung von Pilates

Erfunden wurde Pilates von dem im Rhurgebiet geborenen Bodybilder Joseph Hubert Pilates. Er nannte seine Methode zunächst Contrology, davon abgeleitet, dass Pilates die Muskeln mit Hilfe des Geistes steuert. Pilateskurse werden im Rahmen der Primärprävention in der Regel von Krankenkassen bezuschusst, sofern der Kurstrainer über eine entsprechende Ausbildung bzw. Zertifizierung verfügt.

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Präventionskurse mit Kassenzuschuss

Prävention ist seit einigen Jahren ein Schlüsselwort in der Gesundheitsbranche. Viele Krankenkassen unterstützen ihre Versicherten bei Maßnahmen, die der langfristigen Gesundheit der Versicherten dienen. Durch spezielle Präventionsangebote können Krankenkassen oftmals hohe Ausgaben in der Zukunft vermeiden. Im Fokus stehen aktuell Präventionsmassnahmen in den Bereichen "Ernährung" (z.B. Ernährungsberatung), "Bewegung" (z.B. Yoga), "Entspannung" (z.B. Pilates)  und "Entwöhnung" (z.B. Raucherentwöhnung). Krankenkassen beteiligen sich in der Regel mit bis zu 75 Euro an dem Besuch von Präventionskursen - gesetzlich geregelt ist, dass Versicherte bis zu 2 Präventionskurse pro Jahr besuchen können.